Tolles Team
Text: Christiane Canstein
Fotos: Olaf Szczepaniak
Am 18.05.2025 fand in Billwerder die erste Körveranstaltung der HZD nach dem plötzlichen Tod unseres Ortsgruppenleiters Thorsten Faerber statt. Diese Veranstaltung war ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie unser Verein als „Tolles Team“ zusammengehalten hat und das Vereinsleben in Thorstens Sinne weiterführt.
Viele Mitglieder haben tatkräftig mit angepackt, den Platz sauber gemacht, Zelte aufgebaut, Kuchen gebacken, Salate kreiert und verkauft. Den ganzen Tag über haben sie mitgewirkt, ob in der Gasse von Verhalten III und/oder der Körung oder beim Essensverkauf. Auch der Abbau funktionierte reibungslos, weil alle mit angepackt haben. DANKE an das „Tolle Team“!
Auf der anderen Seite möchte ich von meiner ganz persönlichen Erfahrung mit meiner Hündin Momo berichten. Wir haben an der Prüfung „Verhalten III“ teilgenommen und sind insgesamt noch ganz frisch dabei. Momo ist mein erster Hund, mein erster Hovawart. Oh man, wie oft wurde ich darauf angesprochen, dass das schon eher ungewöhnlich sei, sich als ersten Hund einen Hovawart zuzulegen.
Seit ihrer achten Lebenswoche, sind wir fast wöchentlich auf dem Platz: Wir trainieren, machen regelmäßig gemeinsam Sport bei #fitmithund, saugen alle Tipps und Tricks der erfahrenen Hovis auf, die wir mitbekommen. Mit weiteren Mitgliedern üben wir gerade für die Begleithundeprüfung und was soll ich sagen, wir waren Thorstens Streber (das Leid einer Lehrerin) ;-)
Momo und ich waren also um 7:45 Uhr auf dem Platz. Sie musste erst einmal im Kofferraum warten, denn ich brachte den selbstgebackenen Kuchen in den Kühlschrank und schaute, ob noch Hilfe benötigt wurde. Dann ging es ab zur Anmeldung. Wie aufregend!
Der erste Teil begann mit der Phänotyp-Beurteilung. Wir waren Startnummer 21 und da zunächst die Rüden vorgestellt wurden, hatten wir noch Zeit. Momo ist geübt im Warten und ich konnte sie problemlos am Kofferraum angebunden lassen. Sie chillte lieber IM Kofferraum und hat es sich bei bester Aussicht gemütlich gemacht. Kurz bevor wir an der Reihe waren, habe ich Momo sich noch einmal lösen lassen, wir haben ein paar wenige Konzentrationsübungen gemacht. Sie war da, aufmerksam und bereit! Mit dieser Präsenz sind wir dann auf den Platz. Momo hat das prima mitgemacht. Auch ließ sie sich gut ins Maul schauen, die Rute wurde abgetastet und ihre „Ballerina-Füße“ wurden beanstandet, gehören aber einfach zu meiner Momo dazu ;-)
Dann ging es wieder zurück zum Auto, denn nun wurde meine Anwesenheit bei den Gassen gebraucht. So hatte ich die Möglichkeit, mir die Prüfungen der anderen Teilnehmenden anzusehen und war ganz zuversichtlich, dass Momo und ich das gleich gut meistern würden. Ich holte sie zwischendurch einmal raus, lief mit ihr, spielte ein wenig und wieder war sie voll bei mir, bereit loszulegen! Let’s go! Wir gingen auf den Platz, sprangen über die Hürde, liefen über die Plane und begrüßten die Körmeisterin Michaela. Sie und ihre Körhelferin Maike lotsten uns durch den Parcour und was soll ich sagen, es lief super! Meine Anspannung wich, es machte in dem Moment sogar richtig Spaß mit ihr. Wie sagte die Körmeisterin so schön: „Sie würde dir überall hin folgen, oder?“ Das tat so gut zu hören.
Auch die restlichen Prüfungsteile meisterte Momo super und wir gingen zufrieden vom Platz: PAAAAAAARTYYYYYYY! Mann, war ich stolz auf uns! Wir zwei Anfänger! Und musste in dem Moment an unseren Thorsten denken. Was er jetzt wohl gesagt hätte? Ich habe eine Ahnung: „Streber“ und sehe sein herzliches Grinsen vor mir. Als wir wenige Tage später den Bericht der Körmeisterin in der Hand hielten, ging mein Herz erneut auf. Unter Bemerkungen stand es nun schwarz auf weiß: „Tolles Team!"
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Und hier noch einmal die Ergebnisse der Körveranstaltung.






















