
Tagesseminar Obidience in Neulußheim
mit Irmgard Korff und Annabelle Staiger am 19.10.2008
An einem, am Morgen noch etwas frischen und kühlen, Herbsttag machten sich acht Hovawartbesitzer auf den Weg zu den Hundefreunden aus Neulußheim, um an einem Tagesseminar für Obidience teilzunehmen.
Angekommen in Neulußheim erwartete uns schon Antje Möbius, die die gesamte Veranstaltung super organisiert hatte.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Seminarleiter und Teilnehmer gings schon mit den Vierbeinern auf den Platz. Zu Beginn wurden die Hunde warm gemacht. Mit einem Hundeführer der rückwärts lief, hatte so mancher Hovi ein neues Bild der Fortbewegung. Wenn der Hund dich anschaut, sofort mit Clicker bestätigen und Leckerli - das klappte bei allen Anwesenden. Danach war die perfekte Grundstellung das Thema. Hier kam es auf wirklich genaue Ausführung an, weil die Grundstellung der Anfang und das Ende einer jeden Übung ist. Anschließend wurden die Hundeführer im Links- und Rechtswinkel und gerade aus laufen ohne Hund geschult. Hier kamen ganz witzige Konstellationen zu Stande, denn man wurde dazu vom sogenannten Stewart angeleitet. Obidience macht eben Spaß für Mensch und Hund. Die Zeit war schon weit fortgeschritten, die Teams benötigten eine Pause - auch die Hunde waren nach der intensiven Arbeit platt. Wir gönnten uns diese, da das Wetter inzwischen so herrlich war, mit einem Mittagessen im Freien.
Der Nachmittag stand unter dem Schwerpunkt, die vorher gelernten Laufschritte nun mit Hund zu üben. Es sind hier immer nur kurze Sequenzen gefragt. Das ganze verlangte aber jedem Hundeführer und Hund volle Konzentration ab.
Die Seminarleiter baten nun zu einem kurzen Feedback und aus dazu resultierenden "offenen Baustellen". Nach der Protokollierung der einzelnen Fragen und Antworten kam der Hund wieder zum Einsatz. Nun wurden "Lose" gezogen, die sich als Aufgabenstellungen entpuppten. Hier wurde z.B. der Hund ins Sitz gebracht und die Helfer warfen sich einen Ball zu. Der Hund sollte dabei sitzen bleiben. Auch hier waren so einige Aufgaben dabei, die man gut in den täglichen Auslauf einbinden kann. Die vorletzte Aufgabe bestand darin, in einer engen Menschengasse den Hund davor ins Sitz zu bringen, der Hundeführer durchschreitet die Gasse, ruft seinen Hund ins Vorsitz und bringt dann den Hund zum rückwärts gehen durch die Gasse. Für manchen Vierbeiner eine völlig neue Gangart.
Bei der Abschlussübung kam nochmal so richtig Fun auf. Der Hund war abgeleint und wurde von einem Helfer gehalten. Der Hundeführer entfernte sich mit Action, um sich in einiger Entfernung auf den Hosenboden zu setzen und der Hund sollte sich vor Frauchen oder Herrchen in den Vorsitz begeben, während sich der Oberkörper der Hundeführer nach hinten ablegte. Eine völlig neue Situation für unsere Hovis, die alle ihnen gestellten Aufgaben wirklich toll gemeistert haben.
Es war ganz schön viel Input und alle waren am Ende der Aufnahmefähigkeit angelangt. Manch ein Hund dürfte am nächsten Tag wohl Muskelkater gehabt haben. Die Heimfahrt über war jedenfalls nichts zu hören, außer dem zufriedenen "Schnarchen" unserer Hovis.
Wir möchten uns hiermit noch einmal ausdrücklich bei Irmgard Korff und Anna Staiger und bei Antje Möbius ganz ganz herzlich bedanken für die Einblicke ins Obidience. Mit Sicherheit wird der eine oder andere diese Sportart für sich und seinen Hovawart entdecken.
Für die RG Süd
Uwe Bernecker


















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