02. + 03.05.2009, Rettungshundeworkshop in Schlierbach

02./03.05.09 Rettungshunde ? Workshop in Schlierbach

 

 

 

 

Zwei Berichte von Teilnehmern:

Am Wochenende fand wieder der RHW für Hovis statt.

Samstag nach dem Frühstück fand erst einmal für uns Anfänger eine kleine

Theoriestunde statt, um heraus zu finden was für uns und unsere Hunde am besten geeignet ist.

Dieter war so nett und hat uns kurz in die verschiedenen Arten der RH-Arbeit eingewiesen. Nachdem dann alle wussten was sie mit ihren Hunden arbeiten wollten, ging´s dann auch ganz schnell zur Sache.

 

Ich hatte mich für die Trümmer und Flächenarbeit mit Amaro entschieden. Wir wurden in Teams (Fortgesch. und Anfänger) eingeteilt. Unser Team bestand aus 4 Hovis+ Hundeführer und ganz vielen Helfern.

Wir fingen mit der Flächenarbeit rund ums Gelände an. Nun waren unsere Hunde gefragt. So, mussten sie z.B eine gezogene Suche mit einem Helfer machen.

Es war sehr schön unseren Hovis  nun bei der Arbeit zu zusehen, wie neugierig und Motiwirt sie all die neuen Aufgaben die ihnen gestellt wurden meisterten.

 

Am Nachmittag fuhren wir dann in den Wald um zu arbeiten.

Zuerst wurde von den erfahrenen Hunden des RHS, der Wald nach Wild durchsucht. Das ganze 2 mal um sicher zu gehen das sich nicht doch noch ein Reh oder Hase versteckt hatte. Wild wurde ?Gott sei Dank? keins gesichtet, doch war an diesem Tag eine Reiterrally im Wald und diese führte genau an dem Gebiet vorbei wo wir arbeiteten.

Also, war die Ablenkung für unsere Hunde doch sehr groß. Aber diese waren so beschäftigt mit der Suche nach ihren Führen und Helfern, die sich quer im Wald versteckt hatten, dass die Pferde völlig Wurst waren.

 

Da die Zeit doch viel zu schnell vorbei ging und unsere Hunde doch allmählich müde wurden, fuhren wir wieder zurück. Dort angekommen ließen wir das erlebte nochmals Revue passieren und stellten alle fest wie toll doch jedes einzelne Team mit gearbeitet hatte. Wir ließen denn Abend sehr gemütlich beim Grillen ausklingen.

 

Am Sonntag ging es jedoch sehr rasch weiter. Heute war die Trümmerarbeit angesagt. Unsere Hunde mussten die Personen finden die sich in den verschiedenen Verstecken als Opfer versteckt hatten. Sie mussten z.B in große Röhren die in versch.Gänge führten, über Felsbrocken, unter Steingeröll usw. suchen. Da bewiesen sie wie gut doch ihr Geruchsinn funktioniert.

 

Zitat von Amaro: Das tollste an der ganzen Sache war, das man von jedem Opfer das man gefunden hatte, immer eine ganz fette, super leckere Belohnung bekommen hat!! Da war die Suche doch eine tolle Sache. Wuff und Schmatz

 

Ich hoffe es hat allen so viel Spaß  und Freude gemacht wie uns und wir freuen uns schon aufs nächste Mal.

Vielen Dank nochmals an das RH-Team  Schlierbach, ohne euch wäre es nicht möglich gewesen!

Nun wird euch Janette über ihre Arbeit mit Aron erzählen, sie hatte sich nämlich fürs Man- Trailing entschieden.

 

LG Rachel mit Amaro

 

 

        

   

 

 

 

 

Und noch eine Zusammenfassung des Wochenendes:

Ein sehr abwechslungsreiches Wochenende für Mensch und Hund bei dem nicht nur die Hundenasen gefordert waren. Die Hunde haben gelernt die Fährten zu Lesen und die Besitzer ihren Hund. Das Angebot ging über die Flächen- und Trümmersuche bis hin zum Mantrailing. Flächen- und Trümmerhunde suchen in einem bestimmten Gebiet, in einem Waldstück oder Trümmerfeld, alle Zweibeiner die sie nur finden können.
Und Mantrailinghunde suchen nur nach einer bestimmten Person anhand eines Geruchsstoffs. Dabei wird der Hund an einer Stelle angesetzt, wo die gesuchte Person vermutlich zuletzt gewesen ist, um den Weg von dort bis zur Person verfolgen zu können.

Ich habe mit meinem Hund das Mantrailing ausprobiert und ich kann nur eins sagen:

?Es ist einfach toll hinter dem Hund herzufliegen!?.

Der angeleinte Hund wurde anfänglich spielerisch von einer Person angereizt, die beim weglaufen einen Gegenstand fallen ließ und sich dann ca. 20 Meter gerade aus in der Wiese versteckte. Beim Suchen lief der Hund geradewegs auf den fallen gelassenen Gegenstand zu und erhielt genau in dem Berührungsaugenblick nur einmal ein bestimmtes Suchkommando. Und ab da war ich froh, dass ich eine lange Leine ausgeliehen bekommen hatte, denn binnen Sekunden war die Länge der Leine aufgebraucht und dann fing das Hinterherfliegen an. Beim Erreichen der Suchperson  haben sich alle riesig gefreut und der Gefundene durfte eine Runde Leckerlis ausgegeben.

Die Übungen wurden dann noch variiert indem die Länge verändert und Winkel eingebaut wurden.

Insgesamt war es ein superorganisiertes Wochenende mit total netten Leuten. Ich kann diesen Workshop nur empfehlen und nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Trainer und Helfer sagen. Falls das Interesse an der Tätigkeit von Rettungshunden geweckt wurde, hier die Internetseite von der Rettungshundestaffel des BRH Mittlerer Neckar e. V. mit dem Übungsplatz in Schlierbach: www.brh-schlierbach.info.

 

Janett Förster

 

 

 

 

 

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