04.07.2010, Familientag am Lemberg

Hovawart Familientag im Schwäbischen Wald

 

Was für ein schöner Tag, Sonntag, der 4. Juli 2010!

Nicht zu heiß, ein bisschen Regen, von den angekündigten heftigen Gewittern jedoch verschont, so begingen wir vom HZD Süd unseren Familientag mit Rolf Hambalek.

 

Die für das Wetter beschriebene Stimmung konnte man für diesen Tag auf die 19 Hovis, die mit ihren insgesamt 33 Familienmitgliedern unterwegs waren, original übertragen. Es gab keinen Blitz und keinen Donner, die Gruppe war sehr harmonisch und es hat richtig Spaß gemacht, den schönen 7,5 km langen Höhenrandweg zu laufen. Die Abkühlung im Lochsee mit wunderschönen Seerosen als Zugabe haben die Hovis natürlich wie immer sehr genossen. Auf halber Strecke am Waldrand haben wir Hundeführersuche gemacht. Immer zwei Hovis gleichzeitig sind gestartet und haben ihre Familien gesucht und natürlich auch gefunden. Da war die Freude groß!

 

Die Kinder, die alle ganz tapfer mitgelaufen sind, und auch alle großen Leute freuten sich am Lemberghaus auf ein kühles Getränk und ein gutes schwäbisches Mittagessen. Ein Pott Kaffee und ein großes leckeres Kuchenstück war der krönende Abschluss des zweiten Abschnitts dieses Tages.

 

Nun folgte Programmpunkt Nummer drei, ein Lern-, Spiel- und Spaß-Parcour für die Hovis und ihre Besitzer.  Auf dem Waldparkplatz haben Gundi und Ulrike verschiedene Stationen aufgebaut.

An der ?Schachtel? Station konnten die Hovis auf unterschiedliche Art und Weise an ihr Leckerchen kommen. Entweder an einer Schnur ziehen, damit die Schachtel aufgeht, oder an einer Lasche ziehen, damit die Schachtel herunterklappt, oder mit der Schnauze unter den Deckel gehen und diesen hochklappen oder an einem Knauf ziehen, damit das Leckerchen herausfällt. Mit den Hovis, die das Ziehen nicht gleich verstanden haben, hat Gundi ganz geduldig die Vorübung ?Schuhbändel aus der Hand heraus ziehen? geübt und alle haben es am Schluss verstanden. Das hat uns sehr gefreut.

An der ?Schirm? Station durften die Hovis um einen schönen bunten aufgeklappten Schirm herumlaufen. Viele haben den Weg direkt unter dem Schirm um die Schirmstange herum gewählt. Nicht außen rum ausweichen, sondern seine 4 Pfoten sortieren war bei der "Leiter" Station angesagt.

Eine weitere Station war die ?Wäscheleine?, die mit verschiedensten Socken bestückt war. Eine Socke war mit guten Leckerchen gefüllt und die zu finden und abzuhängen war kein Problem.

Geduld war angesagt bei der nächsten Station. Ein Ball sollte einem Eimer entnommen werden und in einen anderen Eimer ein paar Meter entfernt wieder hineingelegt werden. Hier lässt sich der Schwierigkeitsgrad mit kleinen Eimerchen erhöhen.

Zu guter Letzt gab es noch die ?Entchen? Station. Ein Holzentchen auf Rollen mussten die Hovis hinter sich herziehen. Diese Station hatten wir schon letztes Jahr auf der Wanderung mit dabei, trotzdem war es auch jetzt wieder interessant und es war sehr schön zu sehen wie gut es die teilweise sehr jungen Hunde dieses Mal gemacht haben. Das Entchen wackelt nämlich immer um die Beine der Hovis rum und das finden manche schon etwas störend.

 

Es war sehr schön zu sehen, wie toll und teilweise auch mit sehr viel Ruhe und Geduld die jungen Hunde (viele ein-, zwei- und dreijährige) zusammen mit ihren Freunden am anderen Ende der Leine die Stationen absolviert haben, die vorher Briska vom Gehrhof mit ihren 12 Jahren und Boya von de Reezegeischder vorgeführt haben.

Gundi Pohl und Ulrike Bauszus