
Mit viel Neugier und nicht weniger Sonnenschein starteten wir am Sonntagmorgen pünktlich um 10 Uhr unser Seminar "Hunden neu begegnen".
Die Vorstellungsrunde wurde von frischem Kaffee und Butterbrezeln begleitet. Großes Gelächter rief der für uns Hundehalter typische Satz - eigentlich ist er ja ganz lieb, aber ........ hervor. Am Ende der Runde stellte sich heraus, dass es immer um die gleichen Probleme geht. Leinenführigkeit, abrufen, anspringen und vor allem das lästige Anpöpeln von Artgenossen.
Schuld vom Hund???
Wir alle kennen die Antwort auch wenn wir sie nicht immer gerne hören. Gar mancher verhält sich auf dem Hundeplatz vorbildlich, hat aber sobald das Gelände verlassen wird, seine guten Manieren ganz schnell abgelegt. Nochmals Respekt vor allen Hundehaltern, die in dieser Vorstellungsrunde so offen miteinander umgingen.
Eifrig wurden sich von Julia Notizen gemacht, um sich ein Bild von Hund und Halter zu machen. Man hatte hier wirklich das Gefühl von Anfang an Ernst genommen zu werden, obwohl viel gelacht wurde.
Dann ging es los. Gleich zu Anfang wurde eine Einzelübung gemacht mit dem Hinweis, dass diese am Ende des Tages wiederholt werden würde um den Unterschied zu sehen. Und wahrlich ich sage euch .... Der Unterschied war deutlich zu sehen.
Die Arbeit die jetzt begann war für alle Beteiligten sehr beeindruckend. Nur anhand unserer Körpersprache wurde uns vermittelt mit unseren Hunden zu komunizieren. Gar nicht so einfach, aber Vronis aufmunternde Worte - probierts aus und ich garantiere euch, ihr freut euch irgendwann über jeden Hund, der euch entgegen kommt - ließen uns tapfer weiterkämpfen.
Manch Rüpel wurde sanft enttront, mache Prinzessin ein bißchen wach gerüttelt, und sogar unser Hundekanzler war plötzlich voll dabei. Einem typisch für die Rasse ball-fixierten Border Collie wurde vermittelt, doch erst Frauchen zu fragen, ob er denn bitte den Ball haben kann. Ein völlig in seiner Welt lebender Kangall-Mix verwandelte sich vor unseren Augen plötzlich in einen Springbock. Sogar die Allerkleinsten waren mit ihren gerade mal 4 Monaten voll dabei und zeigten eifrig was schon alles in ihnen steckt.
Gegen Ende gabs noch ein Sektchen von Albert und Isolde. Der Aik wurde nämlich 3 Jahre alt. Gegen 18.00 Uhr löste sich unsere ziemlich erschöpfte Gruppe dann langsam auf. Der Rondo und ich liefen noch einen 3/4 Stunde nach Hause. Erst mal alles setzen lassen - schee wars!
Noch ganz herzlichen Dank an das Fliegerheim in Grabenstetten für die tolle Bewirtung. Beim Kuchen waren wir glaube ich etwas zu langsam. Danke noch für due vielen tollen Feedbacks von Euch, die ich alle brav weitergeleitet habe .... und zuletzt Danke an Vroni und Julia, die für mich in diesem Seminar alles gegeben haben. Ihr seid eine großartige Mischung von enormen Wissen, geballt mit ganz ganz viel Symphatie.
Birgit Pfeiffer für die RG Süd






