
Schon der Sommer war geprägt von intensivem Üben, beim "privaten" Spaziergang und natürlich auf dem Hundeplatz. Im Oktober zogen wir den Trainingsrhythmus an und trafen uns auch noch dienstagabends (teilweise mit Hilfe der Autoscheinwerfer!)
Der Feiertag kam und wir machten uns auf, um an Allerheiligen die BH-Prüfung abzulegen. Nervös? Aber hallo!!! Selbst eine Überdosis Baldrian hätte nicht geholfen. Die einzig Gelassenen waren scheinbar die Hunde.

Natürlich war es schön, dass auch viele Bekannte vom Hundeplatz als Zuschauer da waren, aber ob das zur Beruhigung beiträgt? Im Nachhinein war es natürlich toll, eine so freundliche Kulisse um sich zu haben!!

Zumal just diese Zuschauer wieder einmal in "Heimarbeit" fürs leibliche Wohl gesorgt und mit Kuchenspenden eine leckere Tafel angerichtet hatten.
Wir bezeichnen gerne den Ablauf der Übungen in der BH-Prüfung als Choreographie und unsere größte Sorge war nicht, ob der Hund "funktioniert", sondern dass wir diese Choreo bloß nicht durcheinander bringen.
Nachdem der Hund - Gott sei Dank - 10 Minuten völlig gelassen liegen geblieben war, während unser Partnerteam die Übung absolvierte, ging es für uns rein in die Übungen. Schritte zählen, schielen, ob der Hund auch wirklich noch da war oder nicht schon woanders schnüffelte, links um kehrt, zählen, rechts herum, wieder zählen. In die Gruppe rein, aus der Gruppe raus, mit Leine, ohne Leine. "Danke Gruppe!" bloß nicht vergessen.




Jetzt begann der "Lotterieteil Nr. 1". Keine Leine, alles noch mal von vorne. Nahm sich der Hund die Freiheit? Nein, er blieb dabei (teils doch seeeehr gelassen, ganz nach dem Motto: "Wieso beeilen die sich bloß so, das geht doch auch langsamer?") und die Freifolge ging in Ordnung.


Lotterieteil Nr. 2: Die Sitz-Abhol-/Platz-Abrufübung.
Ganz der Holzmichel: ja, er setzt sich, er setzt sich, er setzt sich ... Natürlich manchmal erst, wenn man schon fast die 30 Schritte gelaufen war. Aber was soll's. Sie können auch anders: nämlich stehen bleiben. Platz-Übung klappte gut, also jetzt noch Heranrufen. Alles ging gut. Aber was sagte die Richterin?


Sie war sehr nett und wusste durchaus einzuschätzen, was wirkliche Fehler oder nur Produkte der Nervosität waren und hatte bei aller berechtigter Kritik aber auch aufmunternde Worte gefunden. So fanden wir uns fast alle im "Stadtteil-Prüfungsteil" wieder.

Der klappte erwartungsgemäß sehr gut, da unsere Hovis natürlich alle super gelassen sind. Menschentrauben und vorbeifahrende Rolfs konnten ihnen nur ein Lächeln abringen …






Doch, wir sind sehr stolz, dass es so gut geklappt hat. Wir haben echt klasse Hovis.
Heidi und Frank waren unsere hilfsbereiten (und sehr geduldigen ...) Coaches, die nicht müde wurden, unsere immer wiederkehrenden Fehler langsam aber sicher auszutreiben. Und deswegen nicht nur "Danke Gruppe", sondern "Danke Heidi und Frank!!!" für Euren super Einsatz und Eure Hingabe.
Bestanden haben: Brunhilde Kobert und Carlos, Elke Leiber und Jamie, Heike Moll und Akja, Ellen Wahl-Timmer und Aydin, Volker Wolff und Bond.
Herzlichen Glückwunsch!
Volker Wolff