
Ein wunderschöner Familientag mit Hovawart sollte es werden, am Samstag, den 30. April 2011, denn Iris Doktor lud zur sechsten. Hovawart-Rallye ein. Mit Kind und Kegel kamen wir bei schönstem Wetter angereist. Zum Glück haben wir mittlerweile zwei Hovawarte. So konnte jeder mit eigenem Hund starten und die Kinder unterstützten uns bei jeder Aufgabe tatkräftig.
Wir starteten in Gruppe sechs. Insgesamt wurden die 51 teilnehmenden Hunde in zwölf Gruppen eingeteilt.












Und los ging es...
Posten 1:
"Dies ist das Haus vom Nikolaus"
Dieser Parcours war mit Eimern markiert und man sollte ihn mit diesem Spiel aus Kindertagen durchlaufen. Einfach??? Nein - nicht wirklich. Man musste sich wirklich konzentrieren und durfte sich nicht beirren lassen. Die Hundepfoten zierten kleine Stoppersocken, die mancher Hund stolz präsentierte.


Posten 2:
Hier sollten die Hunde zehn Bälle aus einem mit Wasser gefüllten Wäschekorb fischen, einen farbigen Ball und einen Tauchring für Extrapunkte. Diese Gegenstände sollten in einem Eimer abgelegt werden. Und das ganze in drei Minuten!
Genau das richtige Spiel für Clara - Höchstpunktpunktzahl!!!

Posten 3:
Der Hund sollte unter einem Stuhl durchkriechen, auf dem eine Person sitzt und bis zum Ende auf einer Plane entlanglaufen. Den Rücken des Hundes zierte ein Bienchenhut, der möglichst nicht herunterfallen sollte. Der Mensch durfte die Plane nicht betreten. Am Ende wurde getauscht. Nun durfte der Hundeführer auf die Plane und sich mit dem Hut schmücken - der Hund lief daneben.


Posten 4:
Lass den Hund in der Grundstellung neben dir sitzen, entferne dich vom Hund, ruf ihn anschließend heran und lass ihn drei Leckerchen fangen. Führe den Hund auf deiner rechten Seite bis zu einer Markierung und lass ihn absitzen. Dann schick ihn um eine Tonne und lass die Übung in der Grundstellung enden. So lautete die Aufgabe.
Gar nicht so einfach - aber volle Punktzahl bei jedem aus unserer Gruppe :-)


Posten 5:
Führe den Hund viermal im Slalom durch deine Beine. Dann sollte er durch eine Gasse abgerufen werden, die durch Flatterband abgesteckt worden war. Dabei sollten die vier mit Wasser gefüllt PET-Flaschen nicht umfallen.
Der heftige Wind machte diese Gasse wirklich zu einer Herausforderung. Nur Ares - eigentlich ein Elefant im Porzellanladen - ließ die Flaschen stehen.


Posten 6:
Ein Treibball musste von A nach B getrieben werden. Der Hundeführer durfte diese Fläche nicht betreten. Im zweiten Teil der Aufgabe sollten fünf PET Flaschen vom Hund umgeschmissen werden. Der Hundeführer durfte nicht über die markierte Linie treten.
An dieser Aufgabe scheiterten wir leider alle. Nur der eifrigen Clara gelang es in unserer Gruppe, den Treibball in den Griff zu kriegen. Die sonst so wilden Hovawarte gaben sich alle Mühe, keine der Flaschen umzustupsen.


Posten 7:
Vier Hütchen markierten ein Feld, in welchem der Hund abgelegt wurde. Der Hundeführer musste einen Wischmop jeweils um jedes Hütchen und um den Hund kreisen lassen. Natürlich durfte der Hund nicht aufstehen! Dann wurde die Nasenveranlagung der Hunde überprüft. An einer Leine hingen zehn Socken - zwei dieser Socken waren mit Leckerlies gefüllt. Konnte man an der Reaktion der Hunde erkennen, in welchen sie versteckt sind? Allerdings sollte der Hund in keinen Socken hinein beißen.


Posten 8:
Als Gespenst verkleidet musste man um den Hund, der im Platz lag, herumlaufen und dabei typische Gespenster-Laute von sich geben. Kann der Hund widerstehen, aufzuspringen? Dann sollten Gespenst und Hund zusammen einen Slalom durchlaufen, bei dem ein Seil, welches beide trennt, weder vom Hund noch vom Hundeführer überschritten werden darf.


Posten 9:
Hier warteten ein Kettcar und ein Hunderucksack auf uns. In dem Rucksack mussten eine Trinkflasche und ein Napf verstaut werden und dieser dann dem Hund angelegt werden. Mit dem Kettcar musste rückwärts im Slalom eine Strecke zurückgelegt werden - dabei war der Hund in Front.


Posten 10:
Ja, ja mit dem Bötchen fahren wir so gern …
Setze den Hund auf ein Schlauchboot und lass dieses um einen im Wasser platzierten Stuhl ziehen. Dann natürlich auch wieder zurück.
Diese Aufgabe war so toll für manchen Hund, dass der das Boot gar nicht mehr verlassen wollte.

Posten 11:
Der letzte Posten war vor der Lüttelforster Mühle aufgebaut.
Zwei Minuten Zeit hatte der Hundeführer um möglichst viele Paare beim Memory zu finden. Blieb der Hund während dieser zwei Minuten im Sitz, so gab es viele Punkte. Danach wurde er für zwei Minuten ins Platz gelegt und wieder konnte der Hundeführer seine Merkfähigkeit unter Beweis stellen.

An jedem der Posten mussten wir auch Fragen aus dem allgemeinen und hundespezifischen Wissen beantworten.
Nach all diesen Herausforderungen hatten sich die Menschen den vom HZD-West spendierten Eintopf redlich verdient. Die Hunde lagen geschafft und zufrieden unter den Tischen oder neben den Stühlen, während die Menschen noch gemütlich zusammensaßen und klönten.
Am Abend kam dann der große Moment und die Sieger dieser Rallye wurden bekannt gegeben.
Heike mit Inka belegten den Platz 1

Platz 2 ging an Thomas mit dem weißen Schäferhund Seven
und der Platz 3 ging an mich und Clara.
Jeder, mit dem ich an diesem Tag gesprochen habe, hat diese Rallye so richtig genossen. Ein rundum gelungener Tag, den wir Iris Doktor und ganz vielen fleißigen Helfern zu verdanken haben!!!
Andrea Dornbach