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Text: Isabell Berger-Meisner

Fotos: Annika Ihde und Olaf Szczepaniak

 

Körmeisterinnen: Michaela Kuhnt

                                Alexandra Rickens

                                Anette Grommé

 

Nach unserer Fahrt früh morgens dem Sonnenaufgang entgegen, sind wir bei schönstem Sonnenschein auf dem wunderschönen Hundeplatz in Billwerder angekommen. Die frostige Nacht und der somit kalte Morgen erinnerte uns an unsere Winterausrüstung, warme Mäntel, Mütze und Handschuhe. Aber die Sonne tat ihr Bestes, um uns zu wärmen. Auch der Empfang war herzlich.

 

Pünktlich um 9 Uhr hat Michaela Kuhnt uns freudig begrüßt und uns über die Vorgehensweise des Tages aufgeklärt. Es waren 27 Hunde gemeldet, die auf drei vorbereiteten Plätzen von den Körmeisterinnen und ihren Helfern beurteilt wurden. Wir durften auf dem Welpenplatz zu Anette Grommé, die die Junghunde ‚vom Uhlenmoor‘ und ‚aus der kleinen Strohe‘ begutachten durfte. Auf den anderen beiden Plätzen haben Alexandra Rickens und Michaela Kuhnt bewertet. Zuerst hat Anette die Gesamterscheinung des Hundes sehen wollen.

Mit freundlicher Begrüßung hat uns Anette empfangen und Birka aus der kleinen Strohe durfte sich freuen und ihr freundliches Wesen zeigen. Gekonnt hat uns Anette durch die Gerade und den Kreis geleitet. Das Gebiss mit den wunderschönen weißen bleibenden Zähnen wurde auch gezeigt und bewundert. Alles wirkte für Birka wie ein Spiel. Es gab viele freundliche Worte, Lob und Streicheleinheiten. Ehe wir uns versehen hatten, waren wir fertig mit der ersten Runde.

 

Nun durften wir uns stärken. Seit 8 Uhr gab es Kaffee, Tee, belegte Brötchen, ein Kuchenbuffet und ab mittags gab es zusätzlich noch Bratwurst im Brötchen als Verpflegung vom Team Billwerder. Auch das eine oder andere nette Gespräch wurde in der Sonne geführt.

So verging die Zeit wie im Fluge und die zweite Runde, das Sozialverhalten, stand an. Wieder hat uns Anette mit ihrer herzlichen Art in Empfang genommen. Birka durfte zeigen, wie gern sie sich von ihrer Lieblingsbürste bürsten lässt. Im Freilauf sind wir einmal im Bogen über den Platz gelaufen. Birka konnte sich austoben und dabei gleich die aufgebauten Gegenstände begutachten. Die Helferin hat sich hinter einer hoch erhobenen Plane versteckt und damit geraschelt. Aber auch das hat meine neugierige Hündin nicht beeindruckt, so dass sie hinter die Plane geschaut und begeistert die Helferin angestupst hat: „Gefunden!“

Dann kam das Spielen mit dem mitgebrachten Lieblingsspielzeug. Begeistert war Birka dabei und hat sich nicht irritieren oder ablenken lassen. Ihr Strick ist heilig und muss wieder mit nach Hause genommen werden. Da darf auch ich mich mal verstecken und bin kurz unwichtig. Aber mein Rufen hat sie dann doch wieder ohne Umwege zu mir kommen lassen. Nicht vermisst und doch wiedergefunden! Ach, und das Suchen des versteckten Leckerchens war auch ein tolles Spiel. Da wir in unsere Gruppe als letztes dran waren, war auch die Wartezeit bis zur Ausgabe der Papiere mit der Urkunde recht kurzweilig.

 

Michaela hat sich bei allen Helfern und dem Körmeisterteam bedankt, dann konnten wir auch unsere Mappen abholen. Den Beurteilungsbogen gab es einige Tage später online per Mail, was die Wartezeit deutlich verkürzt hat. Es war ein wunderschöner Tag, anstrengend und toll zu sehen, wie in gut vier Monaten aus einem gut sozialisierten acht Wochen alten Welpen ein aufgeschlossener Junghund mit einer sehr guten Bindung zu mir, herangewachsen ist. Müde und glücklich sind wir nachmittags wieder nach Hause gefahren und haben wunderschöne bleibende Erinnerungen mitgenommen. Wir bedanken uns bei Anette, dem tollen Team aus Hamburg Billwerder für die tolle und zügige Organisation, die gute Verpflegung und die herzliche Atmosphäre.

Isabell und Birka

 

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